Vallée des bambous

Botanik-Paradies in Plougonver

La Vallée des Bambous à Plougonver ©Oeil de Paco

Gilbert Cudennec

Als wir vor 30 Jahren hier angefangen haben, war hier nichts als Gestrüpp!

Von Mai bis Oktober: samstags u. sonntags um 14 Uhr
Im Juli und August: donnerstags, freitags, samstags u. sonntags um 14 Uhr

Nur geführte Besichtigungen
Gruppenführungen ganzjährig auf Vorbestellung

Teilen Sie Ihre Erlebnisse mit

#guingampbaiedepaimpol

In dem geschützten Natur-Paradis von Gilbert und Josiane Cudennec gedeihen auf ca. 8 ha Bambus- und Farngewächse sowie seltene Pflanzenarten aus aller Welt. Der Garten erwartet seine Besucher:innen mit über 5.000 Bäumen und Sträuchern, darunter allein 400 verschiedene Bambusarten.

Aus Liebe zu den Pflanzen

Seit über 30 Jahren hegen und pflegen die beiden die üppige Vegetation eines Gartens, mit dem sie Pflanzen aus aller Welt ein Denkmal gesetzt haben. Ob Pflanze oder Saatgut, ob China oder Südamerika: Von jeder seiner globusumspannenden Reisen bringt Gilbert etwas für seinen Garten mit und nimmt auch grüne Mitbringsel seiner Bekannten gerne an.

Bambus: eine angesagte Art

Ursprung seiner Leidenschaft für Pflanzen war ein glücklicher Zufall: „Wir waren auf der Suche nach Brutstätten für unsere Tiere, und der Bambus erwies sich ideale Lösung“, berichtet Gilbert. Seither haben er und Josiane ein regelrechtes Heiligtum für Bambusgewächse geschaffen, in dem heute 400 der 2.000 bekannten Arten heimisch sind. „Es gibt noch sehr viel mehr Bambusarten“, weiß Gilbert, „aber viele sind nur schwer zugänglich und wurden deshalb noch nicht gefunden.“ Der Garten ist eine Vorzeigeanlage, wo Botaniker:innen aus aller Welt eigens zu diesem Zweck gepflanzten Bambusse untersuchen können. Heute kommt die allerorts geschätzte Pflanzenart immer häufiger als Werkstoff für Gebrauchsgegenstände des Alltags zum Einsatz. „Wir hatten schon einen Fahrradhersteller hier zu Besuch“, führt Gilbert weiter aus, „und auch für Fliegenfischer ist Bambusrohr ideal, weil es als Rutenmaterial die Vibrationen anbeißender Fische überträgt“.

Schutz der Artenvielfalt

Unkraut, das seinen Sprösslingen zusetzt, entfernen Gilbert und Josiane ausschließlich von Hand. „Den Freischneider setze ich möglichst gar nicht ein, denn der dezimiert die Insekten, und mähen tue ich auch nicht allzu oft“, ergänzt der Bambusgärtner, der alles tut, um die Artenvielfalt und die Ruhe des Ortes zu erhalten.

Und unten plätschert der Léguer

Für alle, die gern entspannende Spaziergänge machen, ist die exotische Pflanzenkulisse ideal. Der zweistündige Rundgang durch die facettenreiche Landschaft bis zum Teich mit gemäldereifer Perspektive regt die Sinne an. Weiter unten schiebt sich der Léguer ins Bild und begleitet die Spazierenden mit Wasserjungfern und anderen Libellen. Der anschließende Wiederaufstieg führt vorbei an Seidelbastgewächsen, Minzen und anderen betörend duftenden Pflanzen.

(© Text: Manon Le Yan- Publihebdos)

  • La Vallée des Bambous à Plougonver ©Oeil de Paco
  • La Vallée des Bambous à Plougonver ©Oeil de Paco
  • La Vallée des Bambous à Plougonver ©Oeil de Paco
  • La Vallée des Bambous à Plougonver ©Oeil de Paco
  • La Vallée des Bambous à Plougonver ©Oeil de Paco